Methoden
In meiner Praxis für traditionelle chinesische Medizin (TCM) in Basel setze ich chinesische Arzneimitteltherapie sowie Akupunktur und die passenden Begleitmethoden Moxibustion, Schröpfen und Ohrakupunktur ein.
Akupunktur und Arzneimitteltherapie sind sehr umfassende Methoden, die ich bei vielen Beschwerden einsetze. Moxibustion, Schröpfen und Ohrakupunktur sind dagegen spezifischere Ansätze mit engeren Einsatzbereichen. Oft kombiniere ich verschiedene Methoden miteinander – durch eine gute Abstimmung entfalten sie synergistische Wirkungen, die die Therapie effektiver machen.
Akupunktur ist fast nebenwirkungsfrei, bei der Arzneimitteltherapie treten selten leichte Nebenwirkungen auf. Meine fachgerechte Anwendung hält das Risiko für unerwünschte Reaktionen sehr gering.
Falls du Fragen zu den TCM-Methoden hast, melde dich bei mir – ich nehme mir gerne Zeit dafür!
Chinesische Arzneimitteltherapie
In meiner Praxis stelle ich maßgeschneiderte Rezepturen zusammen – hauptsächlich aus pflanzlichen Mitteln. Mineralische oder tierische Komponenten kommen nur ergänzend vor. Bei vegetarischer/veganer Ernährung (oder auf Wunsch) setze ich ausschließlich pflanzliche Alternativen ein, die gut zu deiner Therapie passen.
Jede Rezeptur passt zu deinem Diagnosebild und berücksichtigt Geschmack, Temperatur, Wirkrichtung und den Bezug zu bestimmten Körperarealen. «Chinesisch» macht sie nicht die Herkunft, sondern dass ich sie gemäss der TCM rezeptiere.
Meine Patientinnen und Patienten bevorzugen meist Granulate – sie werden einfach in warmes Wasser eingerührt oder als Kapseln eingenommen, ohne Aufwand. Auf Wunsch bestelle ich dir gerne auch die getrockneten Bestandteile, die du dann traditionell zu einem sogenannten Dekokt, einem Absud auskochen kannst.
Akupunktur
Akupunktur (von lat. acus = Nadel, pungere = stechen) ist die bekannteste TCM-Methode in unserer Region. Bei der Behandlung steche ich feine Nadeln in spezielle Akupunkturpunkte entlang der Meridiane, um dein Qi, Yin und Yang fördernd aufeinander abzustimmen.
Die 365 Punkte sind über das netzartige Meridiansystem miteinander und mit allen Körperregionen verbunden. Da sie sich gegenseitig modulieren und ihre Wirkung in unterschiedlichen Regionen entfalten, liegt die Kunst der Behandlung darin, genau deine Punkte zu finden und sie wirkungsvoll miteinander zu kombinieren.
Moxibustion
Bei Kälte – in der TCM Yang-Mangel oder Yin-Überschuss, wenn dir also Wärme fehlt – setze ich oft Moxibustion (kurz Moxa) ein. Hierfür verwende ich glimmende Wolle aus fein verarbeiteten Beifussblättern (Artemisia vulgaris).
Diese bringe ich entweder direkt auf die Nadel auf, setze sie als Kegel auf deine Haut oder halte sie als sogenannte Moxa-Zigarre in deiner Nähe – immer mit sicherem Abstand für ein wohltuendes Wärmegefühl. In fast allen Fällen kombiniere ich Moxa gezielt mit Akupunktur, damit sich die Wirkung optimal entfaltet.
Schröpfen
Beim Schröpfen erzeuge ich mit Feuer ein Vakuum in Glaskugeln, die ich dann auf deine Akupunkturpunkte setze. Der Saugreiz regt die lokale Durchblutung deutlich an – blaue Flecken können entstehen, klingen aber nach wenigen Tagen wieder ab.
Wie bei der Akupunktur und der Moxibustion geht es darum, dein Qi über die behandelten Punkte gezielt zu beeinflussen – jedoch mit anderer, ergänzender Qualität.
Ohrakupunktur
Diese eigenständige Methode – größtenteils in Frankreich entstanden – wirkt unabhängig vom TCM-Meridiansystem. Dein ganzer Körper spiegelt sich als Reflexzonenkarte auf deiner Ohrmuschel wider – und lässt sich umgekehrt über gezielte Ohrpunkte beeinflussen.
Ich setze feine Nadeln oder fixiere Dauernadeln/kleine Kügelchen mit einem Pflaster, die du mehrere Tage dranlassen kannst. So entsteht eine nachhaltige Wirkung – ideal für anhaltende Unterstützung.